Tipps- Wie erkenne ich einen Hackerangriff oder Fake-Seiten

Tipps- Wie erkenne ich einen Hackerangriff oder Fake-Seiten

„IHK warnt vor gefälschten Soforthilfeanträgen für Unternehmen*, „Attacken auf Lernplattformen und Lieferdienste: Cyberkriminelle nutzen die Krise schamlos aus. Bundesämter warnen vor Köderdokumenten“ **„Cyberkriminelle bauen Corona-Phishing-Domains auf“- ***

Ein Ausschnitt aktueller Headlines deutscher Informationsplattformen. Die Kriminalität kennt keine Quarantäne und leider auch kein Mitleid. Schlimmer noch, aktuelle Zahlen belegen, dass die Hackerangriffe und damit verbundene Erpressungen stark ansteigen.

Wir möchten Sie in dieser Zeit voller Verunsicherungen nicht allein lassen und übermitteln Ihnen heute wichtige Tipps, damit Sie mögliche Hackerangriffe oder Fake-Seiten erkennen.

  1. Öffnen Sie keine Dateien, Anhänge oder Links von unbekannten Adressaten.
  2. Seien Sie auch misstrauisch, wenn es sich um Anhänge in E-Mail von scheinbar offiziellen Stellen handelt.
  3. Achten Sie auf Fake-Seiten für die Abwicklung von Soforthilfe-Programmen. Nutzen Sie für die Stellung von Anträgen auf Soforthilfe ausschließlich die Internetseiten von offiziellen Landesstellen. Dies sind Ministerien und Landesförderbanken mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammern.
  4. Werden Sie misstrauisch, wenn vermeintliche Ansprechpartner der Soforthilfe-Programme Sie telefonisch kontaktieren und Sie gezielt auf andere Webseiten verweisen. Die Polizei meldet vermehrt solche Betrugsmethoden.
  5. Geben Sie keine persönlichen und unternehmerischen Daten auf unbekannte Seiten im Internet preis.
  6. Folgen Sie Aufforderungen in E-Mails, Programme herunterzuladen, nur dann, wenn Sie die entsprechende Datei auch auf der Internet-Seite des Unternehmens finden (Starten Sie keinen Download über den direkten Link).
  7. Gehen Sie nicht auf mögliche Geldforderungen ein, wenn Ihr PC gesperrt wird oder Sie mit anderen Mitteln erpresst werden. Wenden Sie Sich umgehend an die Polizei. Neuste Fälle schilderten, dass Betrüger mit Corona-Infizierung der Familie drohen oder Zahlung von Bitcoin fordern.

Dass Cyberkriminelle versuchen, sich die derzeitige Notlage der Bevölkerung und Wirtschaftsunternehmen zunutze zu machen, ist abscheulich. Deshalb ist es uns wichtig, dass weiterhin gegen jede Form von Kriminalität vorgebeugt wird.

Haben Sie Fragen zu Ihrer Cybersicherheit oder vermuten Sie einen Hackerangriff?

Unter +49 3727 99 72 311 oder per Mail an  Tanja.Speck@Digitale-Sicherheit-Mittelstand.de können Sie uns erreichen. Für unsere Kunden des Digitalschutz-Pakets, verweisen wir auf die 24/7h Notfall-Hotline. Für Interessenten haben wir unsere Leistung als PDF angehangen. Wir sind für Sie da und unterstützen Sie, die Herausforderungen bestmöglich zu meistern.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie beste Gesundheit.

Ihre Digitale Sicherheit für den Mittelstand eG

Quellen:
*  https://weser-ems-wirtschaft.de/index.php/2020/04/01/ihk-warnt-vor-gefaelschten-soforthilfeantraegen-fuer-unternehmen/
**https://www.waz.de/politik/ueberlastete-netze-in-der-pandemie-erleichtern-cyberangriffe-id228811535.html
***https://netzpalaver.de/2020/03/30/cyberkriminelle-bauen-corona-phishing-domains-auf/